| Zeit: | Freitag, 13. März 2010, 13:00 |
| Ort: | Treffpunkt ist vor der Oper (Wien), dann geht es weiter zur Syrischen und dann Spanischen Botschaft |
Im März 2004 kam es am Rande eines Fußballspiels zu Auseinandersetzungen zwischen arabischen Nationalisten und Kurden, die sich zu einem kurdischen Aufstand ausweiteten, der von der Armee brutal unterdrückt wurde. Kriegsrecht und Ausnahmezustand wurden verhängt, dutzende Menschen getötet, Hunderte verhaftet und gefoltert.
Syrische KurdInnen rufen zum Jahrestag dieser Ereignisse zu einer Protestkundgebung und Demonstration auf.
Aufgerufen wird von den österreichischen Vertretungen folgender kurdischen Parteien aus Syrien:
Azadi-Partei,
Einheitspartei der Kurden in Syrien (Yekîtî),
Demokratische Einheitspartei der Kurden (Partiya Yekîtî ya Demoqrat a Kurd, PYD)
| Zeit: | Montag, 29. Juni 2009, 19:30 |
| Ort: | ETAP Restaurant - Neulerchenfelder Straße 13, 1160 Wien (im hinteren Saal) |
Was geschieht derzeit im Iran? Die strenge Zensur macht die Weltöffentlichkeit von Meldungen aus Internet-Netzwerken wie Facebook oder Twitter abhängig. Wer sich von ExpertInnen und ExiliranerInnen aus erster Hand über die aktuelle Situation informieren und über die Perspektiven für den Iran diskutieren will, ist herzlichst willkommen am kommenden Montag an dieser kurzfristig organisierten Podiumsdiskussion teilzunehmen. Dabei werden ExpertInnen, VertreterInnen der linken und demokratischen Opposition, zivilgesellschaftlicher Zusammenhänge sowie Intellektuelle die brennende Fragen zur aktuellen Entwicklung im Iran debattieren:
Steht der Iran vor einer zweiten Revolution oder vor einer blutigen Unterdrückung der Protestbewegung? Wie reagieren die unterschiedlichen politischen Kräfte in der Regierung und in der Oppositionen? Wie ist die Protestbewegung einzuschätzen? Wie entwickelt sich die Lage in den Minderheitsregionen des Iran (Kurdistan, Azerbeidschan, Balutschistan, Ahvaz, Loristan, Mazandaran)? Und was kommt nach der „Islamischen Republik"?
Am Podium sitzen:
Behrooz Bayat (Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte im Iran)
Shiva Badihi (Gesellschaft unabhängiger Iranischer Frauen in Österreich, GIF)
Mohsen Ekssir (Iranischer Kulturverein Andischeh)
Arash Riahi (Filmemacher, „Family Exile Movie", „Ein Augenblick Freiheit")
Nahid Ahmadi (AVESTA - Kurdischer Frauen Verein)
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Moderation: Thomas Schmidinger
VeranstalterIn: LeEZA
Der Eintritt ist frei.
| Zeit: | Montag, 22. Juni 2009, 19.00 Uhr |
| Ort: | Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien. |
Die wirtschaftliche Entwicklung des Irak, beeinflusst durch die Folgen des Baathismus und das Embargo der 1990er-Jahre, aber auch die politische Instabilität nach 2003, steht selten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Der irakische Ökonom Kadhim Habib wird sich insbesondere den Fragen der politischen Ökonomie des Irak widmen und die Möglichkeiten und Grenzen eines wirtschaftlichen Wiederaufbaus unter den gegebenen Rahmenbedingungen ausloten.
Der 1935 in Kerbala geborene linke irakische Ökonom Kadhim Habib lebt seit seiner Flucht vor Saddam Hussein in Deutschland, wo er als einer der wichtigsten irakischen Intellektuellen gilt. Seit 15 Jahren ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für angewandte Konfliktforschung des Vereins für angewandte Konfliktforschung e. V. (VAK) in Berlin.
Zur Person:
Habib lehrte 1969 bis 1975 an der Universität Mustanseria in Baghdad, 1979-1981 an der Universität Algier. Nach seiner Exilierung arbeitete er von 1992 bis 1993 als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Entwicklungspolitischen Gesellschaft e. V. (EPOG) in Berlin und er ist seit 1994 wiss. Mitarbeiter an der Forschungsstelle für angewandte Konfliktforschung des Vereins für angewandte Konfliktforschung e. V. (VAK) in Berlin. Publikationen zu wirtschaftlichen, sozialen, politischen und ökolgischen Fragen des Irak, anderer arabischer Staaten sowie von Entwicklungsländern.
VeranstalterInnen:
Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit (LeEZA)
Irakisches Haus (bayt al-Iraq)
| Zeit: | Mittwoch, 29. April 2009, 16:00 |
| Ort: | Bei der Türkischen Botschaft, 1040 Wien, Ecke Plößlgasse / Prinz-Eugen-Straße |
In den vergangenen Monaten wurden in der Türkei immer mehr Hass-Verbrechen an Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen verübt. Seit Juli 2008 sind allein Morde an sieben schwulen Männern und an drei transsexuellen Frauen dokumentiert. Hilferufe an die Polizei verhallten ungehört.
Es gab in der Türkei zahlreiche Verfahren über die Freiheit der Organisierung gegen Vereine der LGBT-Bewegung. Aktuell droht dem LGBTT Solidaritäts-Verein Lambdaistanbul nach einem Verfahren, das sich schon seit 2006 hinzieht, das endgültige Verbot wegen „Obszönität und Unzucht". Die Gerichte argumentieren, die Begriffe „lesbisch, schwul, bisexuell, transvestitisch und transsexuell", die im Namen und in den Zielen des Vereins genannt sind, würden gegen die allgemeine Moral der Türkischen Gesellschaft und die Türkischen Familienstrukturen verstoßen.
Wir unterstützen die Forderungen der LGBTT-Community, wie sie von „Kaos GL Cultural Research and Solidarity Association", „Lambdaistanbul LGBTT Solidarity Association" und „Pink Life LGBTT Solidarity Association" formuliert wurden, durch eine Kundgebung vor der Türkischen Botschaft am Tag vor der nächsten Gerichtsverhandlung gegen Lambdaistanbul:
Einstufung von Angriffen und Morden an Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen als „Hass-Verbrechen"
Fahndung nach den Angreifern und Mördern an Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen und keine Herabsetzung der Strafen unter dem Titel der „Provokation".
Novellierung des Türkischen Strafgesetzbuchs (Artikel 122), um Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität zu verbieten.
Novellierung der Türkischen Verfassung (Artikel 10) um LGBT Menschen gleiche Rechte zu geben. Aufnahme von Lesben, Schwulen Bisexuellen und Transgender-Personen in die Liste von Gruppen, die vor dem Gesetz gleich behandelt werden müssen.
Unterbindung der Diskriminierung von Transgender-Personen in der Arbeitswelt und Entwicklung von Programmen für Beschäftigungsmöglichkeiten jenseits der unter gefährlichen Bedingungen ausgeübten Sex-Arbeit.
Abschaffung der Verbote von Vereinen wegen „Obszönitat" oder „Unzucht" im türkischen Strafgesetzbuch.
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Link zu weiteren Informationen: TransX (Verein für TransGender Personen)
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UnterstützerInnen:
TransX (Verein für TransGender Personen),
Rosa Antifa Wien (Rosa Antifa Wien),
Rosa Tipp der Rosa-Lila-Villa, Lila Tipp der Rosa-Lila-Villa,
Grüne andersrum,
grundrisse (zeitschrift für linke theorie & debatte),
Grünalternative Jugend Wien,
LeEZA (Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit),
SoHo (Die Sozialdemokratische Homosexuellenorganisation),
][diskursiv (verein zur verqueerung gesellschaftlicher zusammenhänge),
HomoBiTrans Referat der ÖH Wien
| Zeit: | Montag, 27. April 2009 um 10 am |
| Ort: | Treffpunkt 10am vor der Oper (Philharmonikerstr.), 10:30 Abmarsch Richtung Hofburg, über den Heldenplatz |
In Syrien wird jede politische Opposition unterdrückt. In Syriens Gefängnissen ist Folter an der Tagesordnung. Insbesondere Kurdinnen und Kurden werden vom arabisch-nationalistischen Baath-Regime ihrer kulturellen und politischen Rechte beraubt. Hunderttausenden wird sogar ihre Staatsbürgerschaft verweigert, was sie zu weitgehend rechtlosen Menschen im eigenen Land macht.
Wir fordern Menschenrechte für alle und appellieren für Solidarität mit den unterdrückten KurdInnen in Syrien. Dazu rufen wir Organisationen und Personen der österreichischen Zivilgesellschaft, internationale Organisationen, Menschenrechtsorganisationen und humanitäre Organisationen auf, Druck auf das syrische Regime auszuüben. Dieser Appell geht auch an die Vereinten Nationen und die österreichischen Parteien und PolitikerInnen, sich nicht zu KomplizInnen eines verbrecherischen Regimes zu machen, sondern mit entsprechender Schärfe dagegen Stellung zu beziehen.
AufruferInnen:
Kurdische Demokratische Partei in Syrien
Kurdische Yekiti Partei in Syrien
Kurdische Demokratische Einheit in Syrien
Kurdische Azadi Partei in Syrien
Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit (LeEZA)
Verein der Kurden aus Syrien in Österreich
| Zeit: | 21. April 2009, 10:00 bis 16:00 Uhr |
| Ort: | Zentrum Moderner Orient in Berlin-Nikolassee, Kirchweg 33 |
Veranstaltet von HAUKARI eV
Ein detailliertes Programm mit dem genauen Ablauf folgt Anfang April.
Am 22.4. wird es auch noch eine öffentliche Abendveranstaltung mit den Gästen in Berlin geben. Auch dazu folgt Näheres in Kürze.
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| Zeit: | Freitag, 1. Mai 2009 |
| Ort: | Treffpunkt: 14 Uhr, Omofuma-Stein U 2-Station Museumsquartier / Mariahilferstraße |
LeEZA unterstützt die Kundgebung von Asyl in Not und WIK:
Wir trauern um Marcus Omofuma. Er wurde vor zehn Jahren, am 1. Mai 1999, im Abschubflieger von Fremdenpolizisten umgebracht. Er war eines von vielen Opfern einer langen Kette rassistischer Gewalt.
Den Tätern ist nichts geschehen, sie laufen frei herum. Der Tatbestand des Mordes wurde von keinem unabhängigen Gericht geprüft, weil die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft dieses Delikt gar nicht angeklagt hat.
Die verhängten Bagatellstrafen signalisierten allen Nachfolgetätern: Die Tötung eines „Fremden", eines „Schwarzen" gar, bleibt hierzulande ungesühnt.
Daher sind noch weitere Opfer gefallen: Wir trauern um Imre Bartos, um Seibane Wague - stellvertretend für viele. Auch in diesen Fällen blieben die Täter ungeschoren.
Daher dauert die Gewalt auch heute noch an: Michael Brennan, US-amerikanischer Lehrer an der Vienna International School, wurde am 11. Februar 2009 von österreichischen Polizisten schwer verletzt.
Und immer wieder, in jedem Fall, die staatliche Schmutzkübelkampagne: Die Opfer sind selber schuld! Der Überfall auf Mike Brennan war „von den gesellschaftlichen und rechtlichen Werten unserer Stadt, unseres Landes getragen", erklärt uns, mit einem Zynismus sondergleichen, der Polizeipräsident.
Wir gedenken aber auch der vielen namenlosen Opfer. Tag für Tag verschwinden Menschen in der Schubhaft, werden Familien auseinander gerissen, werden Kinder nachts aus den Betten gerissen, werden Väter vor den Augen der Kinder in Handschellen abgeführt.
Sie sind Opfer eines rassistischen Systems, das ständig neue Sondergesetze gegen „Fremde" hervorbringt und von eigenst ausgewählten und geschulten Beamten exekutieren lässt. Daher ist der Prozentsatz an Rassisten in diesem Bereich auch höher als sonst in der Bevölkerung.
Der Anschlag auf Mike Brennan und die unverschämte Reaktion der Polizei hat vielen Menschen die Augen geöffnet. Am Ersten Mai 2009, Omofumas zehntem Todestag, wollen wir auf die Straße gehen:
Kein Mensch ist illegal! Bleiberecht! Abschaffung aller Sondergesetze! Gleiche Rechte für alle! Die Menschenrechte müssen wieder gelten in diesem Land!
KUNDGEBUNG, anschließend DEMONSTRATION
Freitag, 1. Mai 2009
Treffpunkt: 14 Uhr, Omofuma-Stein
U 2-Station Museumsquartier / Mariahilferstraße
Asyl in Not, 1090 Wien, Währingerstraße 59, www.asyl-in-not.org
Wiener Integrationskonferenz, 1050 Margaretengürtel 96/4, www.wik-vernetzungsbuero.at
| Zeit: | Freitag, 9. Jänner 2009, 19.30h |
| Ort: | Cafe-Bar Berfin, Siebensterngasse 46, 1070 Wien (im Extrazimmer) |
Die Orientalistin und Kurdologin Andrea Fischer-Tahir, forscht am Zentrum Moderner Orient in Berlin und ist eine der profundesten Kennerinnen Irakisch-Kurdistans im deutschen Sprachraum. Im Zuge langjähriger Forschungsaufenthalten veröffentlichte sie eine Reihe von Beiträgen zur Geschichte und Gegenwart der irakischen KurdInnen, wobei sie sich immer wieder auch kritisch mit der Geschlechterverhältnissen innerhalb der kurdischen Gesellschaft auseinandergesetzt hat. Der Wien-Besuch Andrea Fischer-Tahirs ermöglicht es im kleinen Rahmen mit ihr über die Entwicklung Irakisch-Kurdistans seit dem Sturz Saddam Husseins 2003 zu diskutieren.
Wer über die Termine von LeEZA informiert werden will, kann uns ein Mail (info@leeza.at) schicken, wir tragen die Adresse dann in den elektronischen Info-Verteiler ein.
LeEZA, Postfach 105, A-1181 Wien | Tel.: +43-650-5236415 | Fax: +43-1-9135484 | info@leeza.at